Heimarbeit, Nebenjob und Geld online verdienen.
Sehr geehrte Besucher,
die Themen Heimarbeit, Nebenjob und Geld online verdienen ist in der heutigen Zeit für viele Menschen ein sehr interessantes Thema geworden.
Ob man nun im Rahmen von wirtschaftlichen oder finanziellen Nöten eine Möglichkeit zum Geld verdienen sucht, oder weil man einfach sein Hobby eventuell zum Beruf machen möchte, Heimarbeit hat mit großer Sicherheit eine Zukunft!

Ich arbeite ja nun schon mehrere Jahre online in meinem Büro im eigenen Haus.
In dieser Zeit habe ich es meistens geschafft auf, mich auf die Arbeit zu konzentrieren und ich habe natürlich auch eine Menge gelernt.
Deshalb möchte ich allen, die ebenfalls zu Hause arbeiten, einige Tipps und Erfahrungen weitergeben.
zu Hause arbeiten
Für viele hört es sich traumhaft an von zu Hause zu arbeiten. Schließlich kann man dies nicht nur als Selbständiger oder Freiberufler tun. Auch immer mehr Angestellte vereinbaren einen Heimarbeitsplatz mit ihrem Arbeitgeber.
Das hat natürlich große Vorteile. Man spart den Arbeitsweg, hat keinen Vorgesetzten direkt im Nacken und kann viel freier über die Arbeitszeit entscheiden.
Dies bringt aber auch Verantwortung mit sich, denn nicht jeder ist in der Lage die notwendige Disziplin aufzubringen, um auch von zu Hause aus effektiv zu arbeiten.
Deshalb sollte man die folgenden Tipps auch eher als Anregung und Inspiration sehen. Für den einen funktioniert dieses besser, für einen anderen jenes.
Tipps für effektives Arbeiten
Im folgenden ein paar Tipps und Anregungen für effektiveres Arbeiten von zu Hause. Die Tipps sind nicht sortiert.
Einstellung
Zu aller erst muss man die richtige Einstellung zur Arbeit von zu Hause finden. Wenn man sich gerade selbständig gemacht hat, dann mag es sehr schwer fallen, über längere Zeit konzentriert zu Hause zu arbeiten.
Ich hatte selber zu Anfang das Problem, dass der Fernseher und die DVD-Sammlung verdammt verlockend waren und ich immer mal wieder ins Wohnzimmer gegangen bin und neben der Arbeit Fernsehen geschaut habe. Das wurde natürlich, wenig überraschend, nichts.
Auch ich musste mir erst die richtige Einstellung zulegen. Das bedeutet, dass man sich selber bewusst wird, dass man selbständig ist und ganz allein für den eigenen Erfolg verantwortlich ist.
Plan und Ziele
Dazu gehört auch, dass man sich Ziele setzt und einen Plan hat. Das muss nun kein genauer Plan sein, da man als Selbständiger sowieso immer ein wenig improvisieren wird und muss.
Dennoch sollte man sich bewusst sein, wohin man will. Ich stelle mir deshalb vor, wie es wohl in einem oder zwei Jahren aussehen soll. Wo möchte ich dann stehen? Was will ich verdienen? Wie viel Kunden will ich betreuen? usw.
Aus diesen Zielen ergibt sich dann ein Plan, wie man dahin gelangen möchte.
Und aus diesen Hauptzielen und dem Plan sollte man kleine Teilziele machen, die man in kurzer Zeit umsetzen kann. Viele solcher kleinen Teilziele lassen sich viel einfacher umsetzen und sind motivierender, als wenn man immer nur das eine große Ziel im Hinterkopf hat.
Trennung vom Privaten
Kommen wir zu den praktischen Tipps. Wer zu Hause arbeitet hat es viel schwieriger, das private vom beruflichen zu trennen. Wer auf Arbeit fährt, kommt in ein ganz anderes Umfeld und ist dann auch recht schnell in der Arbeitsstimmung.
Wenn man von zu Hause arbeitet sollte man versuchen, so weit es geht privates von beruflichem zu trennen. Also möglichst ein Extra-Raum.
Zudem sollte man sich duschen/waschen und auch für die Arbeit anziehen. Ich gehe nicht mit Schlips und Anzug in mein Heimbüro. Aber ich setze mich auch nicht in Schlafsachen oder Bademantel vor meinen Schreibtisch.
Familie und Verwandte
Es ist oft nicht so einfach der eigenen Familie, Verwandten und auch Freunden klar zu machen, dass man wirklich zu Hause arbeitet. Wer noch nicht richtig von zu Hause gearbeitet hat, kann sich nicht vorstellen, dass man 8 Stunden wirklich zu Hause arbeiten geht.
Deshalb sollte man möglichst früh allen klarmachen, dass man nicht mal eben zwischendurch dies und das erledigen kann. Und man hat auch nicht pauschal Zeit, wenn den anderen was einfällt.
Man muss da teilweise sehr hart sein und deutlich machen, dass man von x bis y Uhr arbeitet.
Arbeitszeit
Eines der größten Probleme ist sicher das Durchhaltevermögen/ die Disziplin. Es ist zwar schön, dass man morgens nicht die Stechuhr betätigen muss und dass es keinen Chef gibt, der aufpasst, was man so macht.
Allerdings liegt hier auch für viele Homeworker das Problem. Man lässt es schleifen.
Um das zu vermeiden, sollte man feste Arbeitszeiten festlegen. Bei mir sind diese schon allein dadurch gegeben, dass ich früh Frau und Kind wegbringe und nachmittag wieder einsammle. Dazwischen ist meine Kernarbeitszeit und in dieser Zeit mache ich auch normalerweise nichts anderes.
Routine
Ein Trick, wie man den inneren Schweinehund besiegt und in Arbeitsstimmung kommt, sind Routinen.
Man sollte sich einfach bestimmte Abläufe merken und immer wieder machen. So dusche ich früh erstmal und bringe dann die Familie weg. Wenn ich zurück komme mache ich mir Kaffee und räume die Küche auf. Das hat den Vorteil, dass ich so gleich ein kleines Erfolgserlebnis habe, denn ich mag es, wenn die Küche aufgeräumt ist, da ich auch der Familienkoch bin.
Danach mache ich mir Frühstück und lese Mails, Twitter und Feeds. Das ist mein Morgenritual. Der Vorteil davon: Ich komme in Arbeitsstimmung ohne ganz früh schon mein Hirn anzustrengen. Ich brauche nämlich immer erst mal ein wenig, bevor mein “Motor warm” ist.
Natürlich ist das nur meine tägliche Morgenroutine. Jeder muss seine Routinen selber finden. Einige Tipps für den Start in den Tag habe ich im Artikel “So startet man optimal in den Arbeitstag” gesammelt.
Arbeitstisch und Stuhl
Viele Homeworker sitzen am Küchentisch oder in der Schlafzimmerecke auf einem Klappstuhl. Natürlich gilt auch hier, dass jeder die optimale Lösung für sich selbst finden muss, aber ein richtiger Schreibtisch und ein bequemer Arbeitsstuhl sind von großem Vorteil.
Wer den ganzen Tag am PC bzw. Schreibtisch arbeitet, der sollte dafür sorgen, dass er eine gute Sitzgelegenheit hat, da er ansonsten schnell Rückenprobleme bekommt.
aufgeräumter Arbeitsplatz

Ich kenne kreative Menschen mit furchtbar unordentlichen Schreibtischen. Mag sein, dass sie sich damit wohler fühlen. Ich glaube aber trotzdem, dass die meisten Menschen effektiver sind, wenn sie einen aufgeräumten Arbeitsplatz haben.
Probiert es einfach mal aus und räumt alles vom Schreibtisch runter, was nicht zu den aktuellen Aufgaben gehört. Man kann sich viel besser konzentrieren und man hat dann auch das Gefühl, dass man was schafft. Wenn der Schreibtisch voller verschiedener Unterlagen ist, sieht man kein Ende und das wirkt sich oft negativ auch die Motivation aus.
getrennte Computer
Wenn es möglich ist, dann sollte man auch getrennte Computer nutzen. Also einen Computer für die Arbeit und einen für die Freizeit, z.B. Spiele.
Oder man hat eine Spielkonsole und nutzt den PC wirklich nur zur Arbeit. Das senkt auf jeden Fall die Ablenkung.
Und es hat noch einen Vorteil. Ich spiele eigentlich nur noch Wii und PS3. Und dafür “muss” ich ins Wohnzimmer gehen und mache dadurch auch wirklich Feierabend.
aktuelle Technik
DSL, ein aktueller Rechner, ein schneller Drucker, eine funktionierende Maus etc.
Man glaubt gar nicht, wie viele Schreibtischarbeitsplätze mit alter Technik ausgestattet sind. Hin und wieder sehe ich das bei Kunden von mir. Und dann sieht man sehr, wie viel Zeit diese Leute mir Warten oder mit Problemen verschwenden.
Ein Bürorechner kostet heute nicht mehr viel und als Homeworker hat man außer dem Computer auch nicht viele andere Investitionskosten. Also sollte man daran nicht sparen.
Zudem sollte man regelmäßig seine Daten sichern.
ToDo

ToDo Listen sind auch so eine Geschmackssache. Ich mag sie und lege mir jeden Tag eine neue an. Entweder am Abend vorher oder am Morgen beim Frühstück.
Dabei versuche ich die 3 x 3 Regel zu beachten:
- 3 Aufgaben, die unbedingt gemacht werden müssen.
- 3 Aufgaben, die gern auch heute gemacht werden können.
- 3 Aufgaben, die ich als Bonus noch mache, wenn ich mit den anderen fertig bin.
Die ersten 3 muss ich schaffen. Wenn ich diese geschafft habe, dann bin ich schon mal recht zufrieden mit mir.
Und am besten mit der schlimmsten Aufgabe anfangen. “Eat that frog” heißt es im englischen. Das bedeutet soviel wie “Wer früh als erstes einen Frosch schluckt, dem kann an diesem Tag eigentlich nichts schlimmeres mehr passieren”.
Wer die schlimmsten Aufgaben dagegen vor sich her schiebt, hat diese immer im Hinterkopf und wird nicht zufrieden sein.
Termine
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich schwer wieder am PC in die Arbeitsstimmung komme, wenn ich vorher einen Termin habe. Und ich kann mich auch schlecht konzentrieren, wenn ich weiß, in einer halbe Stunde muss ich zum Termin.
Deshalb versuche ich Termine auf einen Tag in der Woche zu legen und auf diese Weise gleich 2 oder 3 Termine am Stück zu erledigen.
80/20 Regel
Die 80/20 Regel besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20% des Aufwands (Zeit) erzielt werden. Ich versuche dies zu beherzigen und mich nicht so sehr in Kleinigkeiten zu verlieren.
Das ist manchmal schwer, wenn man an etwas arbeitet und man es richtig machen will. Man sollte sich aber dazu zwingen genau zu überlegen, ob eine Detailarbeit den Aufwand noch wert ist.
In der Regel reichen 80% völlig aus.
Ablenkung
Nochmal zum Thema Ablenkung. Ein Fernseher ist tödlich und auch ein Radio kann sehr ablenken.
Reine Musik ist dagegen oft hilfreich und kann motivierend wirken.
Man sollte versuchen sich eine, wie ich oben schon erläutert habe, Arbeitseinstellung anzueignen. Ich habe die Einstellung, dass ich tagsüber auf Arbeit bin. Das Wohnzimmer existiert tagsüber für mich nicht und auch nicht mein Bett.
Zudem sollte man Ablenkungen wie Twitter, E-Mail, Feedreader, Skype usw. nicht permanent laufen haben. Man wird schon nichts verpassen, wenn man nur morgens, mittags und zum Feierabend rein schaut.
Feierabend
Für Selbständige ist es im Heimbüro auch oft schwer Feierabend zu machen.
Einige Tipps dazu habe ich in dem Artikel “9 Tipps um optimal in den Feierabend zu starten” vorgestellt.
Schlafen
Ich habe früher immer sehr lange am PC gesessen und noch was gemacht. Aber darunter leidet auf Dauer sehr die Konzentration und man wird ineffektiver.
Zudem leidet die Gesundheit unter zu wenig Schlaf. Deshalb sollte man sich wirklich die Zeit nehmen und genügend schlafen (7-8 Stunden). Ausgeschlafen schafft man einfach viel mehr.
Frühstück, Mittag, Trinken und Pausen
Ich frühstücke jeden Morgen. Das ist ein guter Start in den Tag und ein leerer Magen hilft nicht bei der Arbeit.
Zu Mittag esse ich nur kleine Sachen. Das liegt zum einen daran, dass ich in der Regel Abends für die Familie koche und 2 volle warme Mahlzeiten meiner Figur nicht gerade zuträglich sind.
Zu anderen werde ich nach einem richtigen warmen Mittagessen immer Müde.
Also essen ich zwischendurch liebe etwas Obst und trinke viel Wasser, Tee und auch meinen morgentlichen Kaffee.
Hin und wieder sollte man sich auch mal die Füße vertreten.
Software
Es gibt viele kleine Helferlein, die einem Arbeit abnehmen und Zeit sparen können.
So habe ich erst vor kurzem ein nettes kostenloses Tool vorgestellt, mit dem man über 100 Freeware-Programme aus allen möglichen Bereichen installieren kann.
Zudem habe ich ein iPod Touch, für den es eine Menge nützliche Apps gibt. So zum Beispiel Apps, mit denen ich Statistiken checken oder News lesen kann. Das spart mir diverse Aufrufe von Websites (teilweise inkl. Anmeldung) und damit viel Zeit.
externes Büro oder Homeoffice?
Natürlich überlegt jeder Selbständige, der von zu Hause arbeitet, irgendwann mal, ob er nicht ein externes Büro mieten sollte.
Ein “richtiges” Büro hat Vor- und Nachteile, die man abwägen sollte.
Vor allem für jene, die es einfach nicht schaffen effektiv von zu Hause zu arbeiten, ist ein externes Büro oft die einzige Möglichkeit, erfolgreich selbständig zu sein.
Man sollte sich aber auch nicht von irgendwelchen Leuten einreden lassen, dass man ohne externes Büro kein richtiger Selbständiger ist. Ich kenne einige erfolgreiche Selbständige im Netz, die vom Heimbüro aus arbeiten. Ein externes Büro ist weder eine Voraussetzung, noch eine Garantie für den Erfolg.